Mitteldeutsche Zeitung: zu Landeskinderquote bei Medizinstudenten in Sachsen-Anhalt

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Ein Medizinstudienplatz ist in Deutschland ein rares
Gut, mancher muss jahrelang darauf warten. Es werden sich gewiss
junge Leute finden, die stattdessen eher zähneknirschend zehn Jahre
in der Altmark praktizieren – und eben erst danach weggehen und dafür
dann mit dem verdienten Geld bessere Chancen im Bieten um eine neue
Praxis in der Großstadt haben. Im Zweifel hat der Staat dann die
Preise bei der Übernahme von Praxen befeuert. Eine nachhaltige
Versorgung sieht zwar anders aus, aber das Land hat den Mangel dann
zumindest kurzfristig behoben. Politisch dürfte ein solches Vorgehen
in anderen Bundesländern, die ja nach wie vor in erheblichem Maße
Sachsen-Anhalt mitfinanzieren, mit Spannung verfolgt werden. Wenn
auch andere Bundesländer solche Landeskinderklauseln – und dann auch
noch für andere Berufe – erwägen, könnte Sachsen-Anhalt beim
Fachkräftemangel mächtig ins Hintertreffen geraten.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

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