neues deutschland: Schwacher Start bei Berliner Förderprogramm zum Austausch von Ölheizungen

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Das von der Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und
Klimaschutz aufgelegte Förderprogramm zur Umstellung von Ölheizungen auf
klimafreundlichere Energieträger ist bisher auf wenig Resonanz gestoßen. Zum
Stand 20. Februar sind von der zuständigen landeseigenen Investitionsbank Berlin
gerade einmal 30 Förderanträge für den Ersatz von Ölheizungen bewilligt worden.
Von den sechs Millionen Euro Fördermitteln, die auch für energetische
Sanierungsberatungen bis Ende 2021 zur Verfügung stehen, sind seit Programmstart
im November 2019 erst knapp 48.000 Euro abgerufen worden. Das geht aus der
Antwort der zuständigen Senatsverwaltung auf eine Schriftliche Anfrage hervor,
die der in Berlin erscheinenden Tageszeitung “neues deutschland” vorab vorliegt.

“Wir sehen bei diesem Förderprogramm wieder das typische Problem bei Maßnahmen
des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms”, sagt Michael Efler, Sprecher
für Energie- und Klimapolitik der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus, der die
parlamentarische Anfrage gestellt hatte, zu “nd”. “Wenn es so weitergeht, werden
wir auf einem erheblichen Teil der Fördersumme sitzen bleiben”, befürchtet
Efler.

Laut Investitionsbank Berlin “entspricht der bisherige Verlauf den angelegten
Erwartungen”. Sie geht davon aus, dass die Fördersumme bis Ende 2021 ausgegeben
sein wird. Geschätzt gibt es in der Hauptstadt rund 66.000 Ölheizungen.

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