neues deutschland: Wirtschaftsexperin Christa Luft fordert Vergesellschaftung von Grund und Boden, um Spekulation zu verhindern

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Die Wirtschaftswissenschaftlerin Christa Luft will
durch eine Vergesellschaftung von Land Bodenspekulation in
Deutschland verhindern. „Der Boden ist keine Ware wie jede andere“,
schreibt die Ökonomin in einem Gastbeitrag für die in Berlin
erscheinenden Tageszeitung „neues deutschland“ (Mittwochausgabe). „Er
ist Lebens- und Arbeitsgrundlage aller Menschen und gehört dem Wesen
nach in Gemeineigentum.“ Luft plädiert für einen als Stiftung
organisierten und vor Privatisierung geschützten gesellschaftlichen
Bodenfonds auf Länderebene. Darin sollten wichtige landeseigene
Grundstücke eingehen sowie Flächen von erbenlosen Eigentümern oder
Bewirtschaftern und Schenkungen. „Auf Bundesebene wäre eine
Verfassungsänderung erforderlich, die im ganzen Land den Verkauf von
Liegenschaften der öffentlichen Hand generell unterbindet“, erklärt
die Wirtschaftsministerin der Modrow-Regierung (1989/90) weiter.

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