Rosenheimer Impfzentrum blockiert Boosterimpfungen für Pflegeheimbewohner / bpa fordert schnelles Handeln des zuständigen Landrates und landesweite Umsetzung der Boosterimpfungen für Senioren

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Das Impfzentrum in Rosenheim verweigert den dortigen Pflegeheimbewohnerinnen und -bewohnern die eigentlich geplante dritte Coronaimpfung. Darauf macht der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) nach entsprechenden Meldungen seiner Mitgliedsunternehmen in der Region aufmerksam.

„Bayern will als erstes Bundesland landesweit mit den so wichtigen Auffrischungsimpfungen für die Bewohnerinnen und Bewohner und für die Beschäftigten in Pflegeeinrichtungen beginnen. Dann müssen auch alle Landkreise mitziehen. Die Meldungen in unseren Mitgliedseinrichtungen aus dem Landkreis Rosenheim sind deshalb sehr besorgniserregend“, sagt der bayerische bpa-Landesvorsitzende Kai A. Kasri. Er fordert den zuständigen Landrat auf, hier umgehend tätig zu werden und sicherzustellen, dass die Pläne der Landesregierung für eine flächendeckende dritte Coronaimpfung der Bewohnerinnen und Bewohner von stationären Pflegeeinrichtungen und Tagespflegen umgehend auch dort umgesetzt werden.

„Das Vorgehen in Bayern ist landesweit gut durchdacht und vorgeplant. Nun darf es nicht an mangelnder Information oder Kooperationsbereitschaft in einzelnen Landkreisen scheitern“, so Kasri.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) bildet mit mehr als 12.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon 1.500 in Bayern) die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind systemrelevanter Teil der Daseinsvorsorge. Als gutes Beispiel für Public-private-Partnership tragen die Mitglieder des bpa die Verantwortung für rund 365.000 Arbeitsplätze und circa 27.000 Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de oder auch www.facebook.com/Youngpropflege). Die Investitionen in die soziale Infrastruktur liegen bei etwa 29 Milliarden Euro.

Pressekontakt:

Joachim Görtz, Leiter der bpa-Landesgeschäftsstelle, Tel.: 089/890 44 83 20 oder
Mobil: 0174 3 46 39 69, www.bpa.de

Original-Content von: bpa – Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V., übermittelt durch news aktuell

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