Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu den Grünen und Waffenlieferungen

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Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu den Grünen und Waffenlieferungen

Der Aufruf des Grünen-Chefs Robert Habeck, der Ukraine „Defensivwaffen“ zu liefern, lässt sich auch so werten: Was für ein Glück für die Partei, dass nicht Habeck ihr Kanzlerkandidat ist sondern Annalena Baerbock. Seine Forderung zeugt von Unkenntnis oder politischer Unreife, möglicherweise von beidem. Aber auch Baerbocks eilfertige Versuche der Richtigstellung lassen aufhorchen. Kampfmittelbeseitigung oder Nachtsichtgeräte, die Habeck erwähnte, seien gar keine Defensivwaffen, versichert sie. Ach so. Wer Inhaberin der Befehls- und Kommandogewalt für den Kriegsfall werden will, sollte wissen: Die Fähigkeiten, nachts zu operieren oder unter Bedrohung Sprengsätze zu räumen, sind für die Kampfkraft ähnlich entscheidend wie Gewehre, Kanonen, Raketen. Die Debatte zeigt, wie gereift die Grünen in Sachen Außenpolitik sind – und das Ergebnis ernüchtert.

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