WAZ: Hausärzte unzufrieden mit Impffortschritt

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Zweieinhalb Wochen vor dem Ende der Impfpriorisierung läuft die Immunisierung gegen das Coronavirus in NRW immer noch nicht rund. „Wir brauchen endlich Planungssicherheit und – gerade im Hinblick auf den 7. Juni – deutlich mehr Impfstoff, um die Impfkampagne erfolgreich fortzuführen“, sagte Anke Richter-Scheer, Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe, der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (Freitagsausgaben).

„Von Zufriedenheit kann keine Rede sein“, erklärte Richter-Scheer gegenüber der WAZ. Auch im Mai habe sich die Situation noch nicht entspannt. Den Praxen stehe insgesamt zu wenig Impfstoff zur Verfügung, um der immensen Nachfrage nach Impfterminen gerecht zu werden.

Besonders bei der Bestellung von Astrazeneca habe es zuletzt Probleme gegeben. „In der vergangenen Woche etwa hieß es seitens der Politik, dass Arztpraxen Astrazeneca ab sofort in unbegrenzter Menge bestellen könnten. Das haben viele Kolleginnen und Kollegen daraufhin gemacht und ihre Patienten entsprechend zur Impfung einbestellt“, berichtet die Chefin des Hausärzteverbandes. „Zwei Tage später hieß es dann, dass man mit diesem Ansturm nicht gerechnet habe und die Praxen erhielten viel weniger, als sie bestellt hatten, oder sogar gar nichts, und mussten die bereits gemachten Termine wieder absagen.“ Diese Situation führe zu Frust und Unmut bei den Patienten und zu einer großen Belastung in den Praxen.

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