Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Forderungen nach dem Anschlag von Berlin

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Man hat sich schon daran gewöhnt, dass nach
jeder Straftat vermeintlicher Flüchtlinge neue Forderungen gestellt
werden. Mehr Polizisten, mehr Traumatherapeuten und mehr
Sozialarbeiter hätten sexuelle Übergriffe, Vergewaltigungen, den
Mord in Freiburg und den islamistischen Anschlag in Berlin verhindert
– behaupten die, denen die Grenzen nicht offen genug sein können.
Noch verrückter ist aber diese Idee: Damit sich die Opferzahl bei
Lkw-Attentaten in Grenzen hält, sollen alle Lkw mit dem
Notbremssystem nachgerüstet werden, mit dem der polnische Truck
bestückt war. Es kann doch nicht ernsthaft darum gehen, alle
möglichen personellen und technischen Vorkehrungen zu treffen, um
sich vor importiertem Terror zu schützen. Solche Debatten im
Klein-Klein kann man nur noch für Ablenkungsmanöver halten. Es geht
um das große Ganze: Der Staat und seine Behörden haben dafür zu
sorgen, dass die Anzahl gefährlicher Personen so gering wie möglich
ist. Denn längst wird unser Gemeinwesen an der inneren Sicherheit
gemessen.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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