Westfalenpost: Trübe Aussichten / Kommentar von Nina Grunsky zum Zustand der Gewässer

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Ein mieses Zeugnis für die Qualität deutscher
Gewässer – wer davon überrascht ist, hat sich bisher vielleicht zu
sehr von positiven Berichten über die gute Qualität der Badeseen und
die scharfen Kontrollen des Leitungswassers einlullen lassen. Zur
Erinnerung: Erst in diesem Frühsommer hat der Europäische Gerichtshof
die Bundesrepublik verurteilt, weil die Regierung zu wenig gegen die
Nitratbelastung im Grundwasser tut. Die Ergebnisse, die der WWF nun
vorlegt, sind also wenig verwunderlich. Die Deutschen sind eben nicht
die Umwelt-Musterschüler, als die sie sich so gern sehen würden.
Dabei sollte in diesem dürren Jahrhundertsommer doch eigentlich
deutlich geworden sein, dass auch hierzulande Wasser nicht immer
selbstverständlich sprudelt. Es sollte endgültig klar geworden sein,
welch kostbares Gut Wasser, insbesondere sauberes Wasser ist. Der
Schutz der Flüsse muss endlich ernster genommen werden. Von der
Politik. Aber auch von den Verbrauchern, die nicht nur auf die Preise
schielen sollten, sondern überlegen müssen, wie grundwasserschonend
Produkte angebaut worden sind.

Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion

Telefon: 02331/9174160

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