Altenpflege erwartet Hilfestellungen bei der Fachkräftebindung / Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung sagt privaten Pflegeträgern in Mecklenburg-Vorpommern Unterstützung zu

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Private Pflegedienste und stationäre
Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern erwarten konkrete
Unterstützung bei ihrem Engagement für attraktive Arbeitsbedingungen
in der Pflege. Das machte der Vorstand der hiesigen Landesgruppe des
Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) bei
einem Gespräch mit dem Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung,
Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, deutlich.

„Wenn die Politik derzeit vor allem die Personalausstattung in den
Krankenhäusern fördert, erwarten wir ähnliche Hilfestellungen, damit
die Altenpflege nicht der Personal-Selbstbedienungsladen der Kliniken
wird“, sagte der mecklenburgische Landesvorsitzende Michael Händel.
„Der bpa sichert mit seinen neuen Arbeitsvertragsrichtlinien eine
leistungsgerechte Bezahlung der Pflegenden. Diese Bemühungen müssen
natürlich von der Politik unterstützt und von den Kostenträgern
refinanziert werden.“

Nach dem vom Bundestagsabgeordneten Dietrich Monstadt vermittelten
Dialog mit den Inhabern von ambulanten und stationären
Pflegeunternehmen sagte Staatssekretär Andreas Westerfellhaus diese
Rückendeckung zu. „Die bereits laufenden Bemühungen der Betreiber um
noch attraktivere Arbeitsbedingungen wollen wir mit einem
Instrumentenkasten an Maßnahmen zur Personalbindung und -entlastung
ergänzen, die es gerade kleineren Unternehmen möglich machen,
attraktiv für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu sein. In der
Altenpflege fehlen schon jetzt zehntausende Fachkräfte“, so der
Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung.

Westerfellhaus und der bpa-Landesvorstand vereinbarten, bei der
Umsetzung dieser Maßnahmen und bei weiteren Themen wie der
Refinanzierung der Arbeitsvertragsrichtlinien oder dem Abbau von
regionalen Unterschieden innerhalb Mecklenburg-Vorpommerns im
Gespräch zu bleiben. „Wir haben das gemeinsame Ziel, möglichst gute
Arbeitsbedingungen in der Altenpflege zu bieten. Es ist wichtig, dass
die Politik ihre Maßnahmen dabei auf die Erfahrungen der Betreiber in
der Praxis stützen kann“, sagte der bpa-Landesvorsitzende Händel.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa)
bildet mit mehr als 10.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon mehr
als 500 in Mecklenburg-Vorpommern) die größte Interessenvertretung
privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland.
Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der
Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in privater
Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen
die Verantwortung für rund 305.000 Arbeitsplätze und circa 23.000
Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de oder auch
www.facebook.com/Youngpropflege). Das investierte Kapital liegt bei
etwa 24,2 Milliarden Euro.

Pressekontakt:
Für Rückfragen: Sven Wolfgram, bpa-Landesbeauftragter, Tel.: 0172/415
49 35, www.bpa.de

Original-Content von: bpa – Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V., übermittelt durch news aktuell

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