WAZ: SPD-Politiker Kutschaty empört über Hartz-Kritik von Wolfgang Clement

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SPD-Landtagsfraktionschef Thomas Kutschaty reagiert
mit Empörung auf Äußerungen von Ex-Bundesarbeitsminister Wolfgang
Clement zum Thema Hartz IV. „Ich kann verstehen, dass es schwer
fällt, sich selbst Fehler einzugestehen. Anders kann ich mir die
Äußerungen von Wolfgang Clement nicht erklären. Hartz IV hat dazu
geführt, dass aus vielen arbeitslosen Menschen arme Menschen wurden.
Und Armut ist in Deutschland mittlerweile erblich“, sagte Kutschaty
der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung
(WAZ/Freitagsausgabe).

Wolfgang Clement hatte gegenüber der Funke Mediengruppe geäußert,
dass er die von SPD-Chefin Andrea Nahles und Grünen-Chef Robert
Habeck angestoßene Diskussion über die Abschaffung von Hartz IV für
„politisch nicht verantwortbar“ halte. Clement warf Nahles und Habeck
„Sozialpopulismus“ vor.

Thomas Kutschaty sagte der WAZ, er lade Clement in seinen
Wahlkreis im Essener Norden ein. „Da kann er sich seine ,Erfolge–
persönlich anschauen. Stolz wird er dann nicht mehr sein.“ Clement
war als Bundesminister für die Umsetzung der Hartz-Reformen
verantwortlich.

Kutschaty kritisierte zudem, es sei „nicht leistungsgerecht“, dass
„Hartz IV einen 49 Jahre alten Familienvater nach 33 Berufsjahren
nach einem Jahr Arbeitslosigkeit genauso behandelt, wie einen
22-Jährigen, der noch nicht einen Tag gearbeitet hat.“

Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
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zentralredaktion@waz.de

Original-Content von: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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