WAZ: Von der Leyen erhöht den Druck auf die Rüstungsindustrie

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Einen Bonus für die deutsche Rüstungsindustrie kann
sich die Bundeswehr nach den Worten von Verteidigungsministerin
Ursula von der Leyen (CDU) nicht leisten. „Das hieße ja, mehr zahlen
für schlechtere Qualität“, sagte sie der in Essen erscheinenden
Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Samstagausgabe). Die
Bundeswehr forderte Topqualität und halte sich die Option offen,
global einzukaufen. „Die Bundeswehr kauft gerne deutsche Produkte,
aber sie müssen einem Preis-Leistungs-Vergleich standhalten“, sagte
die Ministerin.

Zugleich rechtfertigte sie, dass der Waffenhersteller Heckler &
Koch nicht an der Prüfung des Gewehrs G36 beteiligt worden sei. „Es
stand der Vorwurf im Raum, dass Kritik aus der Truppe am Gewehr nicht
ernsthaft verfolgt würde“, sagte sie. Deswegen habe sie bewusst auf
eine breite Untersuchung mit neutralem Sachverstand gesetzt. Sie
bitte aber darum, „das Gewehr jetzt nicht in Bausch und Bogen zu
verdammen“. Es sei in Zeiten des kalten Kriegs entwickelt und vor
fast 20 Jahren beschaffen worden. „An Einsätze in feuchten und heißen
Gefilden hat man damals nicht gedacht“, fügte die Ministerin hinzu.

Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 – 804 6519
zentralredaktion@waz.de

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